Wie definiere ich Temperaturlasten auf einen Verbundträger?
Der Lastfall Temperatur ist im Verbundbau sehr wichtig. Es wird hierbei zwischen den Lastfällen Erwärmung oben (durch Betonieren) und Erwärmung unten unterschieden. Da hierbei eine Temperaturänderung definiert werden muss, wird die Last als Delta T definiert. Häufig wird ein Verbundträger über einen exzentrischen Stab, der mit einer Fläche gekoppelt ist, modelliert. Hierfür muss die Differenz der Temperatur zwischen diesen beiden Elementen (Fläche und Stab) aufgeteilt werden.
Die Last auf den Stab wird als Stablast mit der Temperaturdifferenz mal Höhe des Stabes geteilt durch die Gesamthöhe des Verbundquerschnitts definiert ($\triangle T\times\frac{h_s}{h_g}$). Wenn die oberen Fasern des Stabes kälter als die unteren sind, muss der Wert negativ definiert werden.
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Verbundträger
Anzahl Knoten | 8 |
Anzahl Linien | 10 |
Anzahl Stäbe | 3 |
Anzahl Flächen | 1 |
Anzahl Lastfälle | 1 |
Gesamtgewicht | 9,900 t |
Abmessungen (metrisch) | 8.500 x 2.000 x 3.500 m |
Abmessungen (imperial) | 27.89 x 6.56 x 11.48 feet |
Programmversion | 5.23.01 |
Dieses Statikmodell können Sie herunterladen, um es für Übungszwecke oder für Ihre Projekte einzusetzen. Wir übernehmen jedoch keine Garantie und Haftung für die Richtigkeit sowie Vollständigkeit des Modells.



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Im Add-On 'Nichtlineares Materialverhalten' steht Ihnen für Bauteile aus Beton das Materialmodell Anisotrop | Beschädigung zur Verfügung. Mit diesem Materialmodell ist es möglich, die Schädigung des Betons für Stäbe, Flächen und Volumenkörper zu berücksichtigen.
Sie können ein individuelles Spannungs-Dehnungs-Diagramm über eine Tabelle definieren, die parametrische Eingabe zur Generierung des Spannungs-Dehnungs-Diagramms nutzen oder die vordefinierten Parameter der Normen verwenden. Zusätzlich ist es möglich, den Effekt der Zugversteifung zu berücksichtigen.
Für die Bewehrung stehen die beiden nichtlinearen Materialmodelle 'Isotrop | Plastisch (Stäbe)' und 'Isotrop | Nichtlinear Elastisch (Stäbe)' zur Verfügung.
Die Berücksichtigung von Langzeiteffekten aus Kriechen und Schwinden ist durch den neu freigegebenen Analysetyp 'Statische Analyse | Kriechen & Schwinden (linear)' möglich. Kriechen wird durch die Streckung des Spannungs-Dehnungs-Diagramms des Betons mit dem Faktor (1+phi) berücksichtigt und Schwinden als Vordehnung des Betons. Detailliertere Zeitschrittanalysen sind mit dem Add-On „Zeitabhängige Analyse (TDA)“ möglich.

Im Add-On Betonbemessung besteht für Sie die Möglichkeit, die erforderliche Längsbewehrung für die direkte Rissbreitenberechnung (wk) zu ermitteln.

Bei der Bemessung von Stahlbetonstäben kann optional die Stabanzahl oder der Stabdurchmesser automatisch ermittelt werden.

Für die Betonbemessung lassen sich die tabellarischen Bewehrungsergebnisse separat nach den Bemessungssituationen darstellen.
Wie kann ich die Ermittlung der erforderlichen Bewehrung nachvollziehen?